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Losung

  • Donnerstag, den 17.08.2017
  • Der Gerechte muss viel leiden, aber aus alledem hilft ihm der HERR.
  • Psalm 34,20
  • /Paulus schreibt:/ Als wir zuvor gelitten hatten und misshandelt worden waren in Philippi, wie ihr wisst, fanden wir dennoch in unserm Gott den Mut, bei euch das Evangelium Gottes zu sagen in hartem Kampf.
  • 1.Thessalonicher 2,2

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Mag. Rudolf Lissy

Lissy - erster evangelischer Pfarrer in Perchtoldsdorf

* 20.11.1922, + 25.1.2005

In Wien geboren, lernte er schon in Kinder- und Jugendtagen Perchtoldsdorf kennen. Sein früher Wunsch, Pfarrer zu werden, fand infolge des Zweiten Weltkrieges lange Zeit keine Erfüllung. 1941 zum Kriegsdienst eingezogen, kehrte er 1945 schwer verwundet in die Heimat zurück.

Von Ende 1945 bis 1949 Studium der Theologie an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien, Lehrvikar in Thening/Oberösterreich, Ordination 1951 durch Bischof D. Gerhard May. Bald führte ihn sein Weg nach Perchtoldsdorf ins "Haus in der Sonne", wo die kleine evangelische Filialgemeinde ihr geistliches Zentrum hatte. Die am 1. Jänner 1953 selbständig gewordene Pfarrgemeinde bestellte Rudolf Lissy schließlich zu ihrem Pfarrer. Am 4. Oktober 1953 wurde er in sein Amt eingeführt.

34 Jahre lang, bis zu seiner Pensionierung im August 1987, führte Rudolf Lissy die Gemeinde. Es waren Jahrzehnte der Aufbauarbeit - zuerst im Fuggerheim, dann der Bau von Kirche und Gemeindezentrum, die Anschaffung der Glocken und der Orgel, um den äußeren Rahmen zu nennen. Sein eigentliches Anliegen aber war die Gemeindearbeit, das Verhältnis zu den Mitarbeitern und Gemeindegliedern, die Führung der Jugend zu Kirche und Glauben.

Sein starker Glaube und die Vision, die er von seinem Amt hatte, gaben ihm dazu die Kraft. Wie er später sagte, war es "eine Lust, in Perchtoldsdorf zu leben und zu wirken" und hier "die Predigt von Jesus Christus kräftig werden zu lassen". Zu tiefst war er überzeugt von der "Dimension der Ökumene" und der Bedeutung eines gedeihlichen Miteinanders im gesamten Gebiet der Gemeinde. So viele Jahre an einem Ort ließen auch ein gutes Verhältnis zu den Vertretern der Marktgemeinde wachsen. Hoch geschätzt und vielfach ausgezeichnet trat Rudolf Lissy 1987 in seinen wohl verdienten Ruhestand.
 
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